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Am vergangenen Abend erlebten wir eine Veranstaltung, die alle Sinne ansprach und uns auf besondere Weise in die Welt demenzkranker Menschen eintauchen ließ. Andrea Heurteur ermöglichte uns durch ihre bewegenden Erzählungen einen tiefen Einblick in das Leben von Menschen mit Demenz. Die Überraschung war groß, als durch eine Frage aus dem Publikum aufgedeckt wurde, dass die dargestellten Personen nicht real, sondern fiktiv waren.

Musikalisch begleitet wurde der Abend von zwei hobby Cellistinnen Elisabeth Opletal und Elfriede Kiesewetter, die mit ihren Klängen halfen, das Gehörte zu verarbeiten. Eine der Musikerinnen präsentierte zudem selbstgemalte Bilder, die thematisch hervorragend zum Abend passten und eine visuelle Bereicherung waren. Bemerkenswert war auch, dass die andere Cellistin erst im fortgeschrittenen Alter mit dem Cellospielen begonnen hatte, was ihrer Darbietung eine besondere Tiefe und Authentizität verlieh.

Im Anschluss stellte sich Frau Zauner von der Demenzservicestelle Linz-Süd/Schwertberg den Fragen der Gäste rund um das Thema Demenz. Sie stand danach in der Bücherei mit Flyern und wertvollen Ratschlägen zur Verfügung.

Der Abend war in jeder Hinsicht gelungen und fand einen harmonischen Ausklang in der gemütlichen Atmosphäre der Bibliothek. Es war eine Veranstaltung, die nicht nur informierte, sondern auch berührte und zum Nachdenken anregte.

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