In diesem Jahr durften wir wieder zwei wunderbare Tage bei der Österreichischen Bibliotheksfachtagung in Wien verbringen. Einerseits wurde unser Leseförderprojekt „Lesen lernen leicht gemacht“ als eines von zehn Projekten ausgewählt. Wir durften es zwei Tage lang dem Publikum vorstellen und haben dabei hoffentlich viele motivierte Kolleg:innen erreicht, die das eine oder andere künftig auch in ihrer Bücherei umsetzen werden.
Am zweiten Tag durften wir als „Bücherei des Jahres 2025“ unsere Bibliothek präsentieren und an einer Podiumsdiskussion teilnehmen – ein spannender und sehr besonderer Moment!
Der Start in den Tag war früh: Um 6 Uhr ging es los. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei unserem Lieblings-Bio-Bäcker :-) machten wir uns frisch gestärkt auf den Weg in die Landeshauptstadt.
Zuerst wurde unser Stand aufgebaut, danach folgte ein intensiver erster Tag mit vielen Workshops und Impulsvorträgen. Wir wirkten bei der Weiterentwicklung der künftigen KI-Strategie der Bibliotheken mit und erhielten spannende Einblicke in das Konzept des „Shared Reading“. Außerdem durfte ich Freundschaft mit Schwertberger Schmetterlingsraupen schließen – ein echtes Herzklopfmoment! Die kleinen Wunder durften schließlich auch mit uns nach Hause reisen und werden nun von meiner Kollegin und mir beim Wachsen begleitet.
Nach einer ruhigen Nacht und einem herrlichen Blick ins Grüne – mitten in Wien – starteten wir erneut früh in den Tag. Frühaufsteherinnen, wie wir sind, machten wir uns um 6 Uhr gleich auf den Weg, um einen Geocache in der Nähe zu suchen. Danach hieß es schon wieder packen. Meine Kollegin meinte tatsächlich, auf meinem Bett sehe es aus wie in einer Landschulwoche – ich kann das natürlich überhaupt nicht nachvollziehen. :-)
Der zweite Programmtag begann mit spannenden Einblicken in den Umsetzungsstand des Büchereientwicklungsplans. Nach der Mittagspause folgte unser großer Auftritt: Nach einer Kurzpräsentation unserer Bibliothek – inklusive eigens produziertem Film – wurden wir zusätzlich zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Aufregend und sehr bereichernd!
Als krönenden Abschluss durften wir noch die geheimen unterirdischen Hallen der Österreichischen Nationalbibliothek besichtigen. Dort erfüllte sich ein persönlicher Bucketlist-Moment: Ich durfte selbst an den Archivregalen kurbeln und sie in Bewegung setzen.
Voller neuer Eindrücke – aber auch ziemlich müde – ging es um 19:30 Uhr zurück Richtung Heimat. Unterwegs durften wir noch ein beeindruckendes Abendrotpanorama genießen.























