Im Rahmen der Sommeräktschen drehte sich dieses Mal alles um einen ganz besonderen Bewohner unserer heimischen Gewässer: den Biber. 22 Kinder nahmen an der Veranstaltung „Der Biber – ein tierisch guter Baumeister“ teil und brachten bereits erstaunlich viel Vorwissen über das faszinierende Tier mit.
Gemeinsam mit Julia vom Naturschutzbund Oberösterreich ging es durch den Kurpark in Bad Zell. Bei verschiedenen Stationen erfuhren die Kinder Spannendes über das Leben, den Körper und die besonderen Fähigkeiten des Bibers. Dabei durfte nicht nur zugehört, sondern auch gesehen, gefühlt und experimentiert werden.
Ein echtes Biberfell machte es möglich, das Fell des Tieres genau zu betrachten und zu ertasten. Besonders beeindruckend war auch ein Biber-Skelett, an dem die kräftigen und markanten Zähne des Bibers gut zu erkennen waren. Die Kinder erfuhren, warum diese Zähne für den Biber so wichtig sind und wie er damit Bäume fällen und bearbeiten kann.
Natürlich durfte auch ein Blick auf den Biberbau nicht fehlen. Anhand verschiedener Beispiele wurde erklärt, wie der Biber seinen Lebensraum gestaltet und warum er als tierischer Baumeister eine wichtige Rolle in der Natur spielt.
Bei einem Experiment mit Vaseline wurde außerdem anschaulich dargestellt, wie sich das Biberfett verhält und welche Bedeutung es für den Biber hat. Für besonders viel Spaß sorgte anschließend das Karotten-Wettessen: Dabei mussten die Kinder die Karotte möglichst „biberartig“ abnagen.
So wurde aus einem Nachmittag im Kurpark eine spannende Entdeckungsreise in die Welt des Bibers. Die Kinder konnten ihr vorhandenes Wissen erweitern, Neues ausprobieren und den Biber mit allen Sinnen kennenlernen.
Ein herzliches Dankeschön an Julia vom Naturschutzbund Oberösterreich für die informative und abwechslungsreiche Gestaltung dieser Sommeräktschen.













